Marco Nörenberg:
Beim Thema Homeoffice werden viele Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten berührt. Angefangen natürlich bei Fragen der Technik, der Leistungs- und Verhaltenskontrolle, der Arbeitszeit und ihrer Erfassung bis hin zum noch neueren Mitbestimmungsrecht von Betriebsräten bei der Ausgestaltung von mobiler Arbeit.
Teils auf Küchenstühlen und am Esstisch wurde da gearbeitet. Gründlich ausverhandelte Betriebsveränderungen sind da natürlich erstmal nicht abgeschlossen worden. Die Betriebsräte haben natürlich unter dem Druck der ganzen Geschehnisse und auch der Zeit viel durchgewunken. Erst so langsam nach und nach wurden und werden in den Unternehmen und Betrieben Betriebsveränderungen zum Thema verhandelt.
Über den besonderen Aspekt der Ausgestaltung und Ausstattung des Arbeitsplatzes im Homeoffice und wie man so etwas regeln kann, unterhalte ich mich heute mit einem sehr interessanten Gast. Die Gründerin und Chefin von NUWO, Lisa Rosa Bräutigam.
Und damit Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen zu einer neuen Interview- Podcast-Folge von 360° BR und ein besonders herzliches Willkommen an dich, liebe Lisa.
Lisa Rosa Bräutigam:
Ja, ich freue mich sehr. Vielen Dank für die schöne Einführung und schöne Einleitung, Marco. Ich freue mich, heute dabei sein zu dürfen.
Marco Nörenberg:
Ja, liebe Lisa, die Freude ist ganz auf meiner Seite, denn du hast da was hochinteressantes während der Corona-Pandemie als Geschäftsmodell an die Rampe geschoben. Und zwar hast du das für dich als Chance erkannt und ein Homeoffice-as-a-Service-Unternehmen gegründet, NUWO.
Erzähl uns doch bitte mal, wie du auf die Idee gekommen bist und was der wesentliche Inhalt deines Geschäftsmodells ist.
Lisa Rosa Bräutigam:
Ja, gerne. Anfang 2020, im ersten Lockdown, saß ich zusammen mit vielen Bekannten, die alle das gleiche Problem geschildert hatten. Sie waren zu Hause nicht gut ausgestattet, saßen auf dem Bett, auf der Couch und haben von dort gearbeitet. Ich als ehemalige verbeamtete Lehrerin hatte natürlich, oder damals war ich sogar noch verbeamtete Lehrerin, hatte einen Arbeitsplatz zu Hause, der gut ausgestattet gewesen ist. Alle anderen haben erzählt, sie haben Stühle geklaut aus dem Büro und mit dem Taxi nach Hause gebracht. Wieder ein anderer meinte, er sei noch ausgestattet von seinem früheren Arbeitgeber, hätte die Produkte nie zurückgegeben. Wieder ein anderer meinte, er hätte eben gar nichts und hätte jetzt schon nach kürzester Zeit Rückenschmerzen. Da habe ich mich gefragt, wieso es niemanden gibt, der das Problem für Unternehmen löst, aus einer Hand. Dass das ganze Thema outgesourced wird. Dann habe ich mir den Markt angeschaut und gesehen, es gibt tatsächlich niemanden, der das anbietet. Ich bin dann einfach mal gestartet. Inzwischen sind wir sozusagen jetzt der Homeoffice-as-a-Service-Partner für Enterprise-Unternehmen und Mittelstandskunden, die ihre Mitarbeitenden zu Hause eben nicht am Küchentisch oder auf der Couch sitzen lassen wollen. Wir haben das Ganze
gelöst, weil es sehr herausfordernd ist für Unternehmen, dieses Problem in die Hand zu nehmen, weil es eben sehr ressourcenbindend ist, wenn man das Ganze in-house auf die Beine stellen möchte und auch sehr kostenintensiv. Deshalb haben wir das Ganze gelöst durch Technologie. Das heißt, wir haben eine Plattform, die die Finanzierung, Ausstattung und eben auch die Rechtssicherheit zu Hause gewährleistet.
Marco Nörenberg:
Das finde ich total interessant. Aus einer relativ sicheren Position den Sprung ins kalte Wasser, in die Selbstständigkeit gewagt und jetzt hier mit diesem Thema wirklich etwas auch angeleiert, was ich glaube, was die Welt auch braucht. Insoweit finde ich das wirklich sehr, sehr spannend. Die Frage jetzt mit dem Homeoffice ist ja tatsächlich auch so, dass meiner Wahrnehmung nach die Arbeitgeber im Zusammenhang mit Homeoffice eine Menge, Menge Geld einsparen. Vor allem Infrastrukturkosten, aber natürlich auch Ausstattung des Arbeitsplatzes und so weiter. Mir sind einige größere Konzerne bekannt, die tatsächlich Millionen, dreistellige Millionenbeträge pro Jahr zusätzlich einsparen. Dadurch, dass beispielsweise Büroflächen verdichtet werden, dass weniger Technik, weniger Mobiliar und so weiter angeschafft wird. Ein großer Finanzdienstleister, den ich kenne, der hat tatsächlich gerade beim Neubau seiner Zentrale gesagt, weil eben nicht mehr so viele im Büro sind und man auch Shared Office Konzepte da einführt, braucht man gar nicht mehr so viel Büroraum und hat deswegen einfach zwei Stockwerke weniger mitten im Bauprozess praktisch dann einfach eingespart. Das ist natürlich auch wirklich ein echter finanzieller Faktor.
Davon ausgehend, das ist ein voll eingerichteter Büroarbeitsplatz, mehrere hundert Euro kostet, kann man sich auch leicht ausrechnen, dass das für die Unternehmen eine wirklich große Geldeinsparung ist. Wie sind da eigentlich deine Erfahrungen? Wird das von den Arbeitgebern, was sie da einsparen, dann auch in die Ausstattung der Homearbeitsplätze umgeleitet?
Lisa Rosa Bräutigam:
Also tatsächlich ist das ein Markt, in dem wir unterwegs sind, der sehr neu ist. Wir waren First Movers, also die Ersten, die in den Markt reingegangen sind. Und man muss sagen, der Markt hat sich sehr langsam geöffnet. Woran liegt
das? Unternehmen waren sehr unsicher. Wie wird es denn bleiben? Wie entwickelt sich das? Geht es wieder Fulltime zurück? Deshalb, die großen Sales haben wir nicht während des Lockdowns gemacht. Kann ich auch so offen und transparent sein, weil eben eine große Unsicherheit im Markt herrschte. Das ist ein unternehmerisches Risiko, wenn man vielleicht 40 Jahre so gearbeitet hat, mit 80 bis 100 Prozent Auslastung in den Officeflächen, dann Desksharing einzuführen, dann vielleicht auf hybride Modelle zu switchen. Da braucht es auch Daten. Da muss man sich sicher sein. Da muss man Umfragen machen, ob die Mitarbeiter wirklich diese zwei, drei Tage zu Hause, ob das wirklich bleibt. Und erst jetzt, ich würde sagen, in Q2 2022, habe ich einen starken Wandel gespürt, dass wirklich Arbeitgeber sagen, ja, wir haben jetzt die Daten vorliegen, wir haben jetzt vier bis fünf Mal Welcome Back to Office gefeiert, trotzdem sind meine Flächen leer, jetzt will ich halt irgendwie mal agieren. Und zwar einerseits natürlich die Flächen umgestalten, das heißt, dass es wieder attraktiver wird, dort auch zu arbeiten, weil du gehst nicht ins Office und sitzt dann dort am Einzelarbeitsplatz. Das macht keiner. Wenn du ins Office kommst, dann wirklich als Arbeitnehmer, um dort auf agilen Flächen zu arbeiten, mit deinem Team zusammenzuarbeiten und dann einfach eine andere Art der Arbeit dort auch in den Officeflächen zu etablieren. Deshalb machen wir inzwischen auch Office as a Service, um Unternehmen da eben zu unterstützen.
Aber der Heimbereich ist natürlich wesentlich relevanter, also ist natürlich noch aktuell wesentlich interessanter, wie du sagst. Wenn du auf Desk- Sharing-Modelle umschwenkst, dann kannst du natürlich viele Officeflächen abstoßen. Und da sind unsere Kunden, auch mit denen wir schon länger in Gespräch sind, schon sehr transparent auch gewesen und meinen natürlich, wir haben da sehr viel Geld da auch eingespart, bedingt dadurch. Unser Service kostet im Vergleich zu einem Officeplatz natürlich viel weniger. Das heißt, da sind die schon so transparent und sagen, ja, mit dem Geld, das ich da eingespart habe, könnte ich jetzt meine Mitarbeiter mit nicht nur einem Heimarbeitsplatz ausstatten, über unser Modell. Trotzdem ist es ein Schritt. Ich glaube, das wird sich jetzt noch stärker etablieren. Viele Unternehmen machen es jetzt schon, weil sie entweder Betriebsvereinbarungen schon gefasst haben und es dann machen, in die Bringschuld kommen dadurch oder weil sie eben sagen, ich möchte meine
Mitarbeiter halten. Unsere ersten Kunden sind IT-Konzerne. Das ist ein sehr spannender Markt, der sich jetzt erst richtig öffnet.
Marco Nörenberg:
Ich glaube, Lisa, das ist wirklich eine Frage des Mindsets auch der Arbeitgeber. Viele sind am Anfang total knauserig rangegangen und haben das, wie soll ich sagen, fast schon als Art Sozialleistung angesehen, wenn sie irgendwelche Zuschüsse gezahlt haben oder irgendwas zur Verfügung gestellt haben. Dabei sind die Entwicklungen tatsächlich in dieser Hinsicht ganz anders.
Bis hin zur Bereitschaft der Leute zu sagen, wenn mir hier entsprechend nichts geboten wird, dann gehe ich eben woanders hin.
Lisa Rosa Bräutigam:
Ganz genau. Und viele kommen auch auf uns zu und sagen, sie wollen das als Benefit etablieren. Und da muss ich sagen, es ist kein Benefit. Es ist eine Investition in die gesunde Haltung der Mitarbeitenden. Und deshalb haben wir das Ganze ja auch quasi bei den Arbeitsstättenfinanzämtern durchbekommen, ohne dass geldwerter Vorteil greift. Wir haben das ganze Thema sehr holistisch angepackt und wirklich Rechtssicherheit und steuerrechtliche Aspekte für Unternehmen gleich mitgeklärt. Und nur dadurch können wir ausstatten, weil eben das Ganze kein Benefit ist, sondern wirklich eine Investition in die Gesundheit der Mitarbeitenden und auch ein Risiko, also eine Prävention für das Unternehmen. Man sagt es ja auch im Office- Bereich, jeder Cent oder jeder Euro, der in Ergonomie gesteckt wird, reinvestiert sich dadurch, also kommt quasi zurück, dadurch, dass du Krankheitstage einsparst, dass du keine Folgekosten hast, was eben Bandscheibenvorfälle usw. anbelangt. Darum ist es wirklich kein Benefit.
Marco Nörenberg:
Und nun sind wir ja hier auch in so einem Betriebsrat-Podcast und da ist natürlich die Frage, wie ist eigentlich die Rolle von Betriebsräten in diesem Prozess. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Bürobetrieben, der ist sehr umfassend geregelt. Kein Mobiliar, das nicht die gestrengen Augen des
Betriebsrats passiert hätte. Geräusche und Klimabedingungen, die werden genauestens untersucht, Gefährdungsbeurteilungen vorgenommen, bis hin zur Einstellung der Beleuchtungsstärke und der Rutschfestigkeit sogar der Teppiche. All das geschieht natürlich im Homeoffice nicht und die entsprechenden Gesundheitsschäden, die lassen auch nicht lang auf sich warten. Wer sich auf den Küchenstuhl oder einen 80 Euro Bürostuhl vom Discounter setzt, denen werden über kurz oder lang Rückenprobleme ereilen.
Eine Homeoffice-Umfrage der Neuen Assekuranz Gewerkschaft in wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Behnken von der Fachhochschule Dortmund aus 2021, der ist zu entnehmen, dass aus Sicht der Beschäftigten das wichtigste Utensil im Homeoffice, das wichtigste Thema im Homeoffice tatsächlich der gesundheitsfördernde Bürostuhl, ergonomisches Büromobiliar ist. Das passiert aber leider in den seltensten Fällen. Tatsächlich kenne ich diese Geschichten auch, dass die Leute dann mehr oder weniger in der Nacht- und Nebelaktion hier irgendwie ihre Bürostühle aus dem Büro gemopst und in den Kofferraum geschmissen haben. Das ist ein Wahnsinn und da müsste eigentlich sehr viel mehr passieren. Wie ist in deinem Konzept eigentlich sichergestellt, dass die Menschen im Homeoffice tatsächlich auch unter gesundheitsfördernden Bedingungen arbeiten?
Lisa Rosa Bräutigam:
Dadurch, dass wir von Anfang an gesagt haben, es ist ein Gesundheitsthema und kein Benefit, haben wir unsere Partner so ausgewählt, dass wir wirklich nur Hersteller auch in unsere Shops, wir haben ein kuratiertes Shop-System für jeden Arbeitgeber, das muss man gleich noch vorwegnehmen. Das heißt, wenn wir jetzt einen Kunden, einen Konzern ausstatten, dann sind ja immer Betriebsvereinbarungen getroffen. Das heißt, da wird ja immer klar festgehalten, welche Produkte, welche Größe, welche Maße, was soll quasi den Mitarbeitenden bereitgestellt werden oder welche Ausstattung benötigt er zur Sicherheit. Im Konzernumfeld, im Mittelstand, auch da brauchst du eben ein auf das Unternehmen individuell abgestimmtes Produktportfolio. Das stellen wir sicher mit kuratierten Shops. Das heißt, wir haben für jeden Konzern, für jeden Mittelständler, für jedes noch so kleine Unternehmen,
einen kuratierten Mitarbeiter-Shop sozusagen mit einem Portfolio, das abgestimmt ist auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiterschaft.
Das heißt, so dämmen wir ganz einfach ein, dass es nicht eine riesige Auswahl ist. So nehmen wir den Mitarbeiter auch an die Hand und können sagen, diese Pakete passen gut zusammen. Wir haben verschiedene Größen für unterschiedlichen Wohnraum. Und obwohl es natürlich für den Arbeitgeber ein Rechtssicherheitsthema ist, wollen wir natürlich auch, dass der Mitarbeiter die Produkte auch gerne bei sich haben möchten. Das heißt, wir haben natürlich die Produkte auch so definiert, dass es für den Arbeitnehmer auch attraktiv aussieht, also dass die Sachen eben nicht nach Office aussehen.
Wie stellen wir jetzt sicher, dass das Ganze arbeitsschutz- und arbeitsrechtlich konform ist? Ja, ich habe schon angedeutet, wir haben nur wirklich Partner aus der traditionellen Büromöbelbranche. Das heißt, jedes Produkt, das wir mit in unsere kuratierte Produktauswahl reinnehmen, ist arbeitsstättenzertifiziert und ist auch wirklich von Herstellern, die ein Renommee haben. Sind auch allesamt nachhaltig produziert in Deutschland. Wir haben zwar auch Produkte, die eher aus dem B2C-Markt, also aus dem quasi Customer-Markt bekannt sind, wie zum Beispiel den Recaro Gaming Chair von Recaro. Ja, aber das ist der einzige Gaming Chair, der sozusagen nachhaltig produziert ist und eine Arbeitsstättenzertifizierung hat. Und deshalb haben wir den reingenommen, ruhigen Gewissens.
Marco Nörenberg:
Wahrscheinlich der Verkaufsschlager, würde ich sagen.
Lisa Rosa Bräutigam:
Das ist tatsächlich so, vor allem bei den IT-Konzernen kommt der sehr gut an. Aber das heißt, wir stellen einfach sicher, dass die Produkte immer eine Arbeitsstättenzertifizierung haben. Und was noch hinzu kommt, ich habe ja schon angedeutet, dass wir eben das ganze Thema holistisch sehen. Das heißt, wir wollen wirklich der eine Partner sein, der alle Probleme, die anfallen für Unternehmen löst. Einmal steuerrechtlich und eben auch arbeitsrechtlich. Und wenn ich quasi Mitarbeiter zu Hause ausstatte, ist das Thema Unterweisung und Gefährdungsbeurteilung ein sehr relevantes. Vor allem
eben, wenn ich vielleicht eine Homeoffice-Regelung oder dergleichen einführe. Aber auch Immobilienarbeiten. Ich würde sagen, 95 Prozent der Firmen, die wir aktuell ausstatten, sind im mobilen Arbeiten noch immer ansässig. Also haben das Ganze immer noch als mobiles Arbeiten definiert. Wir befinden uns, was das angeht, ja auch noch in der rechtlichen Grauzone. Deshalb hatten wir unseren Kunden zu Beginn gar nicht empfohlen, so etwas wie eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, weil es da eben einfach noch keine klaren rechtlichen Regelungen gab. Inzwischen, wir arbeiten sehr eng mit verschiedenen Arbeitsrechtskanzleien zusammen, die in dem Thema hybride Transformation Vorreiter sind. Die geben uns in gewissen Abständen Updates. Inzwischen empfehlen wir es, weil es einfach sehr viele Gerichtsurteile inzwischen gab.
Selbst im mobilen Arbeiten, wenn der Mitarbeiter einen Bandscheibenvorfall bekommt, ist der Arbeitgeber natürlich in der Pflicht, weil er seiner Fürsorge nicht nachgekommen ist. Denn er hat das Gefährdungspotenzial A nicht nachgefragt und auch nicht unterwiesen hat, auch die Gefährdung, die den Mitarbeiter zu Hause am Heimarbeitsplatz erwarten. Das heißt, das haben wir jetzt in diesem Jahr richtig sozusagen aus den Bestandskunden, die es schon hatten, gelauncht, dieses Projekt. Das ist eine Softwarelösung, wo wir die Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung der Mitarbeitenden komplett digital, also ohne Zugangsrecht zum Heimarbeitsplatz, für unsere Kunden abwickeln. Das ist sozusagen on top zu dieser Arbeitsstättenzertifizierung der Produkte ein relevanter Teil, um das ganze Paket rechtssicher zu machen. Ohne das hast du eine Flanke offen als Unternehmen.
Marco Nörenberg:
Wir hatten eben schon das Thema der Arbeitgeberattraktivität. Wenn du jetzt beispielsweise aus deinen Erfahrungen berichtest von der IT-Branche, wo du ja weit verbreitet bist, weil das einfach auch ein Thema ist, wo Fachkräftemangel auch wirklich da ist und wo man sich bemüht die Leute auch halten zu können. Da ist ja praktisch jeder der geht eine Katastrophe. Wenn das tatsächlich ein Thema ist, das eben auch die Ausstattung des Arbeitsplatzes dazu beiträgt, die Beschäftigten zu binden, dann ist das ja eben nicht nur eine Investition in die Gesundheit der Beschäftigten, sondern es ist eben auch eine Investition in die Attraktivität als Arbeitgeber und auch
im Wettbewerbsfaktor. Welche Erfahrung machst du da im Umgang mit den Arbeitgebern? Wie ist das Feedback auch von den Beschäftigten zu dieser Frage?
Lisa Rosa Bräutigam:
Also einerseits, was die Produktauswahl anbelangt, sprechen wir das natürlich in größeren Konzernen immer mit dem Betriebsrat ab. Wir machen immer einen Vorschlag, weil wir natürlich wissen, welche Produkte gut ankommen. Wie gesagt, alle Produkte sind arbeitsstättenzertifiziert. Dann wird es immer nochmal abgenommen und durchgesprochen. Da haben wir bisher immer richtig gutes Feedback, muss man auch sagen, weil die Produkte eben einerseits wohnlich sind und andererseits auch den Anforderungen entsprechen. Das heißt, da hatten wir eigentlich nie Beanstandungen, was jetzt die Produkte anbelangt. Und das Thema Arbeitsschutz wird meistens von den größeren Konzernen oder größeren Firmen von einem Arbeitsschutzbeauftragten oder eben einer ganzen Gruppe behandelt. Da kommen wirklich Firmen oder auch die Arbeitsschutzbeauftragten in dieser Situation anscheinend häufig auch einfach an ihre Grenzen.
Das Ganze wird ja aktuell, diese Gefährdungsbeurteilung, mit Exelsheets, mit händischen Fragebögen gehandhabt. Und zwar durch alle Branchen hinweg. Ich habe mit einer Unternehmensberatung letztens gesprochen und auch mit einem IT-Dienstleister. Viele machen das einfach noch händisch. Das ist ein enormer Aufwand und es muss ja auch wieder kerndurchgeführt werden. Da musst du die Daten irgendwo speichern. Das Ganze übernehmen wir. Das ist auch was, diese digitale Lösung mit dem Dashboard, wo du einfach transparente Übersicht hast. Wer hat schon die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt? Wie sind die Ergebnisse? Es werden dir einfach Dinge aus der Hand genommen. Der Arbeitsschutzbeauftragte bekommt dann den Zugang zur Plattform und kann dann sehen, wer was ausgefüllt hat. Aber kann dann natürlich gleich eher in die Beratung gehen, wenn er das wünscht. Und muss sich nicht noch um diese ganzen Themen wie Exelsheets ausfüllen und updaten kümmern. Das ist ja eigentlich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Marco Nörenberg:
Ja, und das finde ich auch total klasse, weil es eben nicht nur ein Business ist, sondern weil man auch was Gutes damit tut. Letztendlich ist es ja auch so, dass hier der Arbeitgeber eine Menge Geld spart. Aus Betriebsratssicht ist ja eigentlich am wichtigsten, dass wenn man die Leute schon mehr oder weniger aus der doch etwas behüteteren Welt, im Sinne von Arbeits- und Gesundheitsschutz und all diesen Fragen, weglässt ins Homeoffice, dann hat man ja auch als Betriebsrat eine Verantwortung, dass es denen da gut geht. Da will man natürlich dann auch idealerweise möglichst ähnliche Bedingungen regeln, wie das im Betrieb der Fall ist.
Das größte Problem, was ich oftmals bei Betriebsräten feststelle, ist, dass sie eine gewisse Grundscheu haben, allzu weitreichende Forderungen zu stellen, was das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz angeht. Das liegt daran, dass die Beschäftigten das eigentlich so in dieser Frage gar nicht wollen. Denn die wollen ins Homeoffice, die wollen unbedingt ins Homeoffice und die wollen auf gar keinen Fall, dass Betriebsräte irgendwelche Forderungen stellen, die für die das problematisch machen, einen Homeoffice-Arbeitsplatz zu bekommen. Denn beispielsweise, wenn die Anforderungen zu hoch sind und der Beschäftigte sagt, das kann ich vielleicht gar nicht erreichen, weil ich mir das nicht leisten kann, mir so einen teuren Bürostuhl zu kaufen oder ein Mobiliar anzuschaffen oder ich habe gar nicht den Platz oder all diese Dinge.
„Lieber Betriebsrat, fordere mal bitte nicht zu viel, weil dann führt das am Ende nur dazu, dass ich gar nicht im Homeoffice arbeiten kann. Das will ich auf keinen Fall.“ Davor sind die Betriebsräte auch scheu. Das führt dann nicht selten dazu, dass man diese Fragen nicht oder nur unzureichend regelt, eben weil man nicht derjenige sein möchte als Betriebsrat, der die Beschäftigten mehr oder weniger durch sehr hohe Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz vom Homeoffice weghält. Tatsächlich aber ist natürlich das genau geboten, weil du als Betriebsrat genauso wie der Arbeitgeber auch eine Verantwortung für die Gesundheit der Beschäftigten hast. Wenn du jetzt genau den Punkt, dass du sagst, dann stellst du es irgendwann fest im Homeoffice. Am Anfang sagst du, ist mir nicht so wichtig, Hauptsache erst mal ins Homeoffice. Und irgendwann stellst du doch fest, dass das auf deine Gesundheit geht und dass solche Fragen eine Riesenrolle spielen. Insoweit ist die Ausstattung des Arbeitsplatzes im Homeoffice auch wirklich wichtig.
Ich empfehle auch immer den Betriebsräten in meiner Begratung, in dieser Frage unnachgiebig zu sein und eher über solche Lösungen nachzudenken, wie man das denn überhaupt geregelt bekommt. Welche Erfahrungen hast du denn gemacht eigentlich in diesem Zusammenhang? Du bist ja, wie du mir im Vorgespräch gesagt hast, sogar ehemalige Personalrätin. Also von daher auch mit einem Arbeitnehmerherz unterwegs. Aber welche Erfahrungen hast du denn mit Betriebsräten gemacht? Und was kannst du ihnen für Verhandlungen in dieser Hinsicht empfehlen?
Lisa Rosa Bräutigam:
Tatsächlich sind wir mit vielen Betriebsräten im Gespräch. Entweder sprechen uns Betriebsräte an oder Strategieabteilungen oder HR. Also tatsächlich ist es sehr breit, da wo eben gerade das Problem ansässig ist. Asset Manager allerdings auch oder Office, die eben für die Office-Bereiche zuständig sind. Es ist eben gerade ein Thema, das viele betrifft. Betriebsräte, da sprichst du etwas Wahres an, sind natürlich oftmals so zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite sind sie für die Gesundheit der Mitarbeitenden zuständig und wollen eigentlich im besten Sinne ihrer Mitarbeitenden verhandeln. Auf der anderen Seite haben Mitarbeiter diese Angst. Das ist etwas, was ich tatsächlich durch die Bank weg höre. Sie sagen, bloß keine hohen Anforderungen, dann müssen wir zurück. Und ich habe das auch schon mitbekommen, dass selbst Mitarbeiter, von denen die Betriebsräte wussten, dass sie zu Hause nicht ausgestattet sind, dann die Gefährdungsbeurteilung dementsprechend ausfüllen. Sie sagen, ich bin komplett ausgestattet. Einfach nur, weil nicht ins Büro zurückgekehrt werden möchte. Und das ist tatsächlich ein Drahtseilakt.
Das kann ich sehr gut nachempfinden. Darum ist es, glaube ich, wichtig als Betriebsrat, da zu versuchen, mit dem Unternehmen gemeinsam eine Lösung zu finden. Dass man sagt, ja, es ist eben kein Benefit, es ist ein Invest in die Gesundheit der Mitarbeitenden. Und da unterstützen wir natürlich auch mit Daten. Wir gehen da auch mit in Gespräche rein. Wir unterstützen den Betriebsrat auch mit Präsentationen oder durch unser gesamtes Modell. Wir wollen natürlich, dass es einfach wird. Dass es für jeden Bereich, dass weder HR sagt, das ist für mich viel zu kompliziert,
dass weder der Rechtsbeauftragte, also quasi das Legal Department des Unternehmens, sagt, da haben wir dann eine Flanke offen. Und auch der CFO, dass der auch zufrieden ist und sagt, okay, das ist ein Modell, der interessant ist. Das für mich interessant ist. Das ist was, was gerade in der aktuellen Phase für uns ganz klar Momentum ist, weil viele Unternehmen wollen eben gerade auch keine Assets auf der Bilanz haben, wollen vielleicht ihre Flächen umgestalten. Deshalb, selbst mit dem CFO, sind wir aktuell in sehr guten Gesprächen. Durch die Bank weg, weil das Thema, auch vielleicht was meine Officeflächen anbelangt, dadurch, dass wir da mit reingehen, wir haben einfach ein Asset-like-Konzept für Unternehmen als Ganzes. Das heißt, wenn man da irgendwie zusammen das mal pitcht oder da einfach Informationen teilt, dass man da mal in einer größeren Gruppe auch spricht, da macht es einfach Sinn. Ich glaube, es ist einfach ein Bereich, wo viel Unsicherheit herrscht, wo viele Unternehmen, auch die Führungskräfte aktuell noch Angst haben, da überhaupt reinzugehen, weil die denken, wenn ich das jetzt mache, was kommt danach? Also was kommt da alles steuerrechtlich nach? Was habe ich dann für Legal-Themen noch auf dem Tisch? Und deshalb wird es, glaube ich, oftmals gescheut. Darum bin ich auch davon überzeugt, dass du eine holistische Lösung brauchst, um eben diese ganzen Red Flags, die Firmen sehen, wenn sie an Ausstattung von Mitarbeitern im Zuhause denken, dass du die einfach wegnimmst.
Marco Nörenberg:
Das heißt, wenn ich das so richtig verstehe, das Büromobiliar, die Ausstattung des Arbeitsplatzes, das kommt gar nicht auf die Bilanz des Arbeitgebers, das geht auch nicht in dessen Eigentum über, sondern das ist wie so eine Art Jobrad, das wird praktisch gemietet und du bist dann mit Nuwo so eine Art Maklerin und vermittelst praktisch zwischen denjenigen, die das Büromobiljahr stellen und denen, die es dann nehmen. Habe ich das so richtig verstanden?
Lisa Rosa Bräutigam:
Also über unsere Plattform ist alles komplett abgedeckt. Das heißt, der Arbeitgeber zahlt für seinen Mitarbeiter eine Rate und da ist dann unser kompletter Service drin. Zugang zur Plattform, Dashboardübersicht, Lieferung
und Aufbau, Montage bei Mitarbeitenden zu Hause, Verpackungsmüllmitnahme, eine Einweisung, Service und Wartung während der Laufzeit. Da kann man sagen, die aktuell beliebteste Laufzeit sind 36 Monate und danach hat der Mitarbeitende die Option, wenn es vom Unternehmen so gewünscht ist, die Produkte rauszukaufen, zu einem minimalen Restwert. Das heißt, der ist dann ausgestattet. Dann lassen wir sozusagen nur noch eine Service-Fee laufen, die dann weiterhin die Wartung, den Service, den Dashboardzugang gewährleistet. Wir wollten das auch finanziell attraktiv gestalten, sodass Unternehmen sagen,
okay, das ist ja wirklich im Vergleich zum Beispiel zu einem Coworking-Space eine sehr geringe Summe. So sind wir All-in, also unsere Pakete kosten 55 bis 65 Euro, für eine komplette Ausstattung. Das ist keine hohe Summe.
Marco Nörenberg:
Also das heißt im Grunde genommen, der Arbeitnehmer, der stellt praktisch ja zu Hause im Homeoffice seine Räumlichkeit zur Verfügung und der Arbeitgeber, der zahlt dann halt diese Gebühr, diese 55 bis 65 Euro und dann ist praktisch der Arbeitsplatz eingerichtet. Kann das eigentlich in eurem Modell auch passieren, dass sich jemand direkt praktisch an den Büromöbelverleiher wendet, weil er da vom Arbeitgeber keinen Zuschuss bekommt? Können also auch Beschäftigte auch selbst praktisch von euren Dienstleistungen profitieren?
Lisa Rosa Bräutigam:
Tatsächlich ist es ein B2B-Modell, weil Leasing für den Endkunden ist nicht gegeben. Also das machen wir Finanzierungsbanken nicht in solchen kleinen Paketen. Das heißt, es muss immer B2B sein. Wir hatten zu Beginn, sind wir gestartet mit einer, wie du es schon angedeutet hast, mit dem Dockgrat- Modell, dass wir die Kosten gesplittet haben. Das gibt es bei einigen Unternehmen, die bei uns live sind, die sagen, ja ich mache quasi eine Gehaltsumwandlung. Da gibt es allerdings, weil wir keine Bewertungsgrundlage im Gesetz dafür haben, nur die Netto- Gehaltsumwandlung. Das heißt, es ist für Arbeitnehmer nicht interessant oder nicht attraktiv, weil du sparst da nicht dementsprechend. Natürlich hast du einen Vorteil, weil du hast das Ganze Monatlich, aber wir sagen, es ist ein
Investment in die gesunde Haltung. Darum haben wir unser Modell inzwischen so umgestellt, dass wir sagen, es ist so eine geringe Rate. Du sparst mehr als wenn du auf Desksharing gehst, als Arbeitgeber. Deshalb trägt heute bei uns diese Rate immer der Arbeitgeber.
Marco Nörenberg:
Das finde ich auch total richtig, dass das eine Leistung ist, die die Arbeitgeber auch zahlen müssen. Denn wenn es da mehrere Möglichkeiten gäbe, beispielsweise das auch den Beschäftigten ganz oder teilweise aufs Auge zu drücken, dann wird es sicherlich den einen oder anderen pfennigfuchserden Arbeitgeber geben, der dann sagt, das Geld spare ich auch noch. Wobei das ja im Grunde genommen der Wahnsinn ist, wenn man sieht, was die Arbeitgeber an Infrastrukturkosten und Büromobiliarkosten dadurch sparen, dass sie jetzt Raumkonzepte haben, die auf Verdichtung der Bürofläche ausgelegt sind. Weniger Raummiete, weniger Ausstattung von Arbeitsplätzen, weniger Strom, Heizung, all das fällt weg. Die Arbeitgeber sparen teilweise viele hundert Euro bis hin zu tausend Euro, habe ich schon gehört, im Rahmen einer Vollkostenrechnung, die der Arbeitgeber dann spart.
Dann können ja auf gar keinen Fall 65 Euro zu viel sein im Monat, die man dann eben auch investiert in die Gesundheit der Beschäftigten, auch in die Bindung an das Unternehmen. Jeder Beschäftigte, der geht, ist eine Katastrophe. Jede Krankmeldung ist ja eigentlich auch eine zu viel, auch aus der Fürsorgepflicht vom Arbeitgeber heraus und natürlich auch aus Sicht von Betriebsräten. Die haben natürlich ein riesiges Thema damit von der Backe, nämlich die Frage, wie schaffen sie es nur, dass die Kolleginnen und Kollegen sich im Homeoffice nicht irgendwie ihre Gesundheit ruinieren. Mit anderen Worten, das ist eine Win-Win-Situation. Der Arbeitgeber spart Kosten, eine ganze Menge sogar. Der Beschäftigte hat einen voll ausgestatteten Arbeitsplatz, hat also im Grunde genommen auch eine Gewähr, was seine Gesundheit angeht. Und die Betriebsräte haben diese wirklich bedeutende Flanke bei den Verhandlungen über Homeoffice und mobiles Arbeiten Regelungen, die haben sie nicht mehr. Von daher eine wirklich runde Sache.
Lisa Rosa Bräutigam:
Genau, also da sind wir weggegangen, gerade wegen dieser Nettogehaltentwicklung. Wie gesagt, wir haben uns auch in den zweieinhalb Jahren stark weiterentwickelt. Was unser Modell anbelangt, damals haben wir gestartet mit der Idee sozusagen Jobrat für Dienstmöbel zu sein. Das sind wir heute ganz und gar nicht mehr. Wir waren von Anfang an mit den Konzernen im Austausch und wissen welche Anforderungen fallen eben für Konzerne an und haben da einfach jetzt eine sehr individuelle, sehr eigene Lösung entwickelt. Und deshalb eben auch ein einfaches Finanzierungsmodell.
Marco Nörenberg:
Ja, das finde ich total klasse. Ehrlich gesagt bin ich auch in der kurzen Zeit, wo ich mich damit befasst habe schon zum Fan dieser Idee geworden. Ich habe da selbst keine eigenen kommerziellen Interessen oder so etwas. Trotzdem muss ich sagen, kann ich das wirklich empfehlen, dass sich Betriebsräte auch mit dieser Frage auseinandersetzen und auch gerne auf Lisa zugehen, um mal rauszubekommen, wie kann man sich dem Thema nähern, wie läuft sowas überhaupt. Die können sich da alles angucken und das ist wirklich eine super Sache. Lisa, du hast noch eine Minute. Was würdest du den Betriebsräten gern noch erzählen?
Lisa Rosa Bräutigam:
Also ich kann eigentlich nur sagen, wenn irgendwie Fragen auftauchen, ich bin auch immer so bereit, einfach zu sprechen, irgendwie Erfahrungen auszutauschen. Ich finde, ich sehe mich einerseits natürlich als Unternehmerin, aber andererseits sehe ich mich auch als Wegbereiter in diese hybride Transformation. Ich muss sagen, ich habe jetzt diese zweieinhalb Jahre in so vielen Gesprächen, in Verbänden, mit Mittelständern, in Betriebsräten, in Betriebsratsveranstaltungen,
ich habe so viel Austausch erlebt oder auch erleben dürfen, dass ich einfach auch das Thema extrem spannend finde. Auch selbst wenn jetzt quasi Ausstattung noch nicht relevant ist, ich kann nur das Angebot geben, einfach mich auf LinkedIn-Addon anschreiben. Ich nehme mir auch mal Zeit, darüber zu sprechen oder Tipps zu geben oder auch Empfehlungen zu geben, wenn man jetzt nach einem Arbeitsrechtsanwalt oder was auch immer sucht. Ich
kenne schon viele jetzt in diesem Bereich, die unterwegs sind und ich finde, Austausch macht einfach super viel Spaß und ist für beide Seiten bereichernd.
Marco Nörenberg:
Ja, liebe Lisa, das finde ich auch total klasse und insoweit glaube ich, sind wir jetzt auch hier am Ende dieses hochinteressanten Gesprächs angekommen und ich kann euch nur, liebe Kolleginnen und Kollegen in den Betriebsräten, dringend empfehlen, das Thema Gesundheitsschutz im Homeoffice nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, das nicht irgendwie auszublenden, sondern ganz aktiv zu regeln. Die Verantwortung von Betriebsräten und Arbeitgebern für die Gesundheit der Beschäftigten, die endet eben nicht am Eingang des Betriebes. Wie ihr als Betriebsräte Homeoffice und Betriebsvereinbarung oder mobiles Arbeiten gut regeln könnt, da helfe ich euch natürlich als Berater von Betriebsräten. Wenn es um die Gesundheit der Beschäftigten geht, dann ist das glaube ich auch den Aufwand und die Mühe wert. Dabei hilft euch Lisa. Lisa hilft mit ihrem Homeoffice as a Service Konzept, um eben auch zu guten Vereinbarungen in dieser Hinsicht zu kommen und insoweit muss der Arbeitgeber eigentlich nur bereit sein, ein paar Kröten rauszutun, um in die Gesundheit seiner Beschäftigten, um in ein wirklich gutes betriebliches Miteinander zu investieren und eben diese Homeoffice Arbeitsplätze auszustatten.
Marco Nörenberg:
Genau. Also tschüss nach Berlin, bis zum nächsten Mal. Tschüss aus Hamburg.
Lisa Rosa Bräutigam:
Tschüss, danke Marco. Hat super viel Spaß gemacht.
Marco Nörenberg:
Ja, mir auch. Vielen Dank.
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